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GIS – Übung 05 Wiedervorlage

Verfasst von: crazycentury Am: Juli 20, 2009

Da Übung 05 nicht testiert wurde, hier eine neue, überarbeitete Version.

Zuallererst läd man die shape-Datei tu_kl.shp aus den vorgegebenen Daten in Quantum GIS. Natürlich sollte wieder als Maßeinheit Meter, ein angemessener Projekttitel sowie das GKS 2 ausgewählt sein. Hiernach geht’s unter Tools -> Geoprocessing Tools -> Dissolve, womit die Fachbereiche in einer Attributstabelle zusammengefasst werden konnten. Diese wurde dann als tu_kl_dissolve gespeichert, was so ausschauen sollte:

Übung 05 screen wiedervorlage 1

Nun fehlt nur noch der Teil der eigentlichen Flächenbilanzierung: Man muss dazu sagen, dass ich persönlich diesen Teil als Abgabe erarbeitet hatte, weswegen ein Teil der Gesamtübung zu fehlen schien. Mir fehlte also die Zusammenfassung der Fachbereiche, weswegen ich die einzelnen Gebäude nur vermaß, doch hier nun noch einmal die Erklärung:

Unter Tools -> Geometry Tools -> Add geometry columns gehen, den “dissolve-layer” als input-vector-layer angeben und das ganze unter “tu_kl_bilanzierung.shp” speichern. Hier erhält man eine neue Attributtabelle, die folgendermaßen aussieht:

Übung 05 screen wiedervorlage 2

Übung 5 – Flächenbilanzierung

Verfasst von: crazycentury Am: Juli 13, 2009

Aufgabe diesmal war es, eine Flächenbilanzierung durchzuführen. Hierbei war weniger die Aufgabe an sich das Problem, sondern das Verständnis sowie die Installation sämtlicher Plugins, wovon die Hälfte fehlerhaft ist. Doch nun zur Übung: Zu Beginn werden die Projekteigenschaften eingestellt (GK-2, Meter als Maßeinheit, Projekttitel,…) und den Layer “TU_KL” eingelesen. Hiernach musste man lediglich in der oberen Leiste auf Tools -> Geometry Tools -> Export/Add geometry columns klicken. Hierbei öffnet sich ein Fenster, welches oben einen Input vector layer beinhaltet, in diesem Fall die TU_KL, wobei beachtet werden muss, dass dieser in der Leiste links markiert ist, da es sonst (zumindest bei mir) nicht hingehauen hat. Darunter gibt man die Output shapefile an, welche hier als TU_KL_Bilanzierung deklariert wurde. Zusätzlich lässt sich noch mittels “Durchsuchen” der gewünschte Speicherort angeben. Jetzt noch auf “OK” klicken und in der linken Leiste erscheint der neue Layer “TU_KL_Bilanzierung”. Rechtsklick darauf und schauen, dass in der Attributstabelle die Spalten “Area” und “Perimeter” korrekt angezeigt werden; sollte dies der Fall sein, ist die Flächenbilanzierung fertig. Anmerkung: TU_KL und TU_KL_Bilanzierung sind deckungsgleich, wobei die TU_KL_Bilanzierung innerhalb der Attributstabelle noch die Flächenbilanzierung enthält.

Übung 05 screen reloaded

GIS – Übung 4

Verfasst von: crazycentury Am: Juli 5, 2009

Aufgabe war diesmal die diversen Fauna, Flora, Habitat-Gebiete (FFH) sowie die Vogelschutzgebiete (VSG) in Rheinland-Pfalz und genauer noch in den Landkreisen Bernkastel-Wittlich (WIL) und Birkenfeld (BIR) darzustellen. Hierbei bekamen wir verschiedene Aufgaben um dies umzusetzen. Vorweg sei anzumerken, dass diese Übung vom Umfang her nicht sehr nervenaufreibend war, das Problem jedoch die hierfür benötigten Plugins darstellten, die mir persönlich wie auch einigen Kommilitonen Probleme bereiteten, weswegen es schon einige Tage dauerte, bis Quantum GIS endlich ordnungsgemäß lief.

Nun zur eigentlichen Übung:

Wir benötigten hierfür verschiedene Daten, die aus vorherigen Datenpaketen schon den Weg auf unseren PC fanden. Hierbei handelte es sich um die Landkreisgrenzen in Rheinland-Pfalz, Vogelschutzgebiete in Rheinland-Pfalz sowie die FFH-Gebiete in Rheinland-Pfalz. Zudem wurde die Karte TK 100 benötigt.
Nach dem Öffnen von QGIS begann ich einfach ein neues Projekt mit Titel “Natura 2000″, wählte die GK-Zone 2 (31466) als zuständiges Koordinatensystem sowie als zugehörige Maßeinheit “Meter” aus. Hiernach speicherte ich zunächst das Projekt in dem vorgegebenen Verzeichnis Q:\Daten\Eigene Dateien\……..
Die drei benötigten Vektorlayer (FFH, VSG und LK, jeweils in RLP) wurden ins Programm integriert, jeweils wieder in GK-Zone 2 und entsprechend der Aufgabenstellung in VSG_RLP, FFH_RLP und LK_RLP umbenannt. Nun sah man folgende Karte vor sich, mit der Punkt 2 abgeschlossen war. Als Anmerkung sei zu sagen, dass hier bereits die Landkreisgrenzen durch eine höhere Linienstärke innerhalb der Einstellungen von LK_RLP besser kenntlich gemacht wurden.

Rheinland-Pfalz Karte 1

Hiernach sollten die Kreise Bernkastel-Wittlich sowie Birkenfeld hervorgehoben werden. Die passierte wie folgt: Rechtsklick auf LK_RLP, Attributstabelle öffnen, die beiden Landkreise markieren, nochmals Rechtsklick auf LK_RLP und Auswahl als Shapefile abspeichern. Hier musste man noch den erwünschten Namen der Shapefile und den Speicherort angeben. Hiernach wurde die eben erstellte Shapefile ins Programm integriert und man sah die beiden Landkreise gegenüber den anderen Landkreisen farblich abgehoben. Nach diesem Schritt wurde das Plugin “fTools” erstmalig gebraucht. Man sollte die VSG und FFH-Gebiete innerhalb der beiden Landkreise nochmals von denen in Rheinland-Pfalz abheben. Hierbei ging man in der oberen Leiste zuerst auf Tools, dann Research Tools und wählte “Select by location” aus. Hier wählte man in der oberen Zeile den Layer mit den Vogelschutzgebieten aus und in der unteren Zeile den Layer mit den beiden Landkreisen. Unter Durchsuchen sollte noch der erwünschte Name des neuen Layers sowie der Speicherort ausgewählt werden und dann mit “OK” bestätigt werden. Dies funktionierte mit den FFH-Gebieten genauso, wobei hier statt der Vogelschutzgebiete in der oberen Zeile die FFH-Gebiete angezeigt wurden, was nach diesem Schritt folgendermaßen aussah:

Rheinland-Pfalz Karte 2

Nach diesen Schritten wurde verlangt, die FFH-Gebiete und VSG noch näher einzugrenzen, dass diese mit den Landkreisgrenzen abschließen und darüber hinaus farblich anders dargestellt sind, wie innerhalb der Landkreisgrenzen. Hierzu wieder der Punkt Tools, danach Geoprocessing Tools und dann Clip. Hiernach auf Durchsuchen und den erwünschten Namen der Shapefile einzugeben. Hierbei wurde in die obere Zeile jeweils die VSG_RLP ausgewählt, bzw. FFH_RLP und ini der unteren Zeile LK_BIR_WIL, sodass zwei neue Shapefiles entstanden. Diese wurden wieder integriert, sodass das ganze folgendermaßen aussah:
Rheinland-Pfalz Karte 3
Anmerkung: hier wurde schon die erst später gewünschte Klassifizierung der einzelnen Gebiete dargestellt, auf die gleich noch eingegangen wird.

Weiterhin sollte nun die FFH-Gebiete und VSG innerhalb der Landkreise zusammengefasst werden. Dies ist folgendermaßen zu erledigen: Tools, Geoprocessing Tools, Union. In der oberen Zeile wurde nun der vorher erstellte Layer VSG_clip ausgewählt, in der unteren Zeile FFH_clip, mittels “Durchsuchen” die erwünschte Datei angelegt und mit OK bestätigt. Dies funktionierte bei mir leider nicht, eine Fehlermeldung erschien (GEOS processing error: One or more input features have invalid geometry. Some output geometries may be missing or invalid) und die erwünschten Gebiete wurden nicht wie gewollt dargestellt, was man an folgendem Bild erkennen kann.

QGIS Unionslayer fehlerhaft

Als vorletztes wurde noch der Layer TK_100 eingebracht, der Rheinland-Pfalz nochmal mit den einzelnen Gemeinden darstellte. Dieser wurde über die restlichen Layer gelegt und mit einer Transparenz von 75% versehen, sodass bei ausreichendem Zoomen die einzelnen Gemeinden noch gut zu erkennen sind und darunterliegende Layer ebenfalls, was wie folgt aussieht:

Rheinland-Pfalz Karte 4

Da die Karte mit beiden Landkreisen im A2 Format geplottet werden sollen und die einzelnen FFH-Gebiete und VSG klassifiziert werden sollten, geschah dies noch wie folgt: man rechtsklickt auf einen Clip-Layer, geht auf Darstellung, dann Legendentyp, wählt hier “Eindeutiger Wert” aus, im nun erschienenen Klassifizierungsfeld “GEBIETSNUM” und klickt auf Klassifizieren. Da es sich hierbei um einige Punkte handelte, wurden die Farben noch etwas angepasst um die einzelnen Bereiche deutlicher zu unterscheiden. Hiernach musste dies alles noch als PDF gespeichert werden, um es auf A2 plotten lassen zu können. Dies geschah durch Plugins an der oberen Leiste und der Auswahl “Schnelldruck”. Es öffnete sich ein Fenster, in dem der Kartentitel, Kartenname sowie Copyright und Seitengröße angegeben werden sollten. Hierbei wurde mit der Seitengröße A2 ausgewählt sowie die in der Aufgabenstellung erwünschten Kartentitel, Kartenname sowie Copyright. Dies wurde nun am gewünschten Ort gespeichert und findet sich letztendlich als PDF auf der eingereichten CD wieder.

GIS – Übung 3

Verfasst von: crazycentury Am: Juni 8, 2009

Nach der in untenstehendem Artikel erwähnten verbesserten Übung 2 hier nun Übung 3. Man sollte dazu sagen, dass einige Verwirrung bezüglich irgendwelcher Plugins geschaffen wurde, die schlussendlich doch nicht benötigt wurden. Hier nun die Erklärung:

Aufgabe war es mittels einer Karte der TU Kaiserslautern auf dem Stadtplan von Kaiserslautern vorgegebene Gebäude der TU nach Fachbereichen farblich zu markieren. Dies geschah auf einem leeren Layer, welcher bei uns TU_Kaiserslautern.shp genannt wurde. Die Vorgehensweise war folgende: Man öffnete den Schwarzplan von Kaiserslautern mittels QGIS (es handelt sich hierbei um einen Rasterlayer) und hiernach den leeren Vektorlayer. Nebenbei war zu beachten die PDF mit sämtlichen eingezeichneten Gebäuden der TU parat zu haben um die erwünschten Gebäude auch finden zu können. Wichtig war, dass der leere Layer über dem Schwarzplan lag, da es sonst nicht möglich wäre einzelne Gebäude möglichst präzise zu markieren. Anbei sei noch erwähnt, dass unter den Einstellungen die Gauß-Krüger Zone 3 als KBS eingestellt wurde und natürlich die Maßeinheit “Meter”. Zu Beginn auffallend war die schräge Nordung der PDF-Datei, was die Gebäudesuche auf dem Schwarzplan anfangs leicht zäh werden ließ, da man diesen leicht schräg betrachten musste. Hatte man die vorgegebenen Gebäude schlussendlich gefunden, so musste man den Vektorlayer markieren und den Bearbeitungsstatus umschalten, sodass mittels Polygon digitalisieren die einzelnen Gebäude umrandet werden konnten. Nach erfolgreicher Umrandung wurde jedes einzelne Gebäude jeweils mit Rechtsklick beendet, wodurch sich ein Fenster “Attributwert eingeben” öffnete. Hier waren das mittlere sowie untere Feld auszufüllen. Ins mittlere kam die Gebäudenummer und ins untere der Fachbereich. Zu erwähnen sei, das Gebäude 49 auf dem Schwarzplan nicht enthalten und somit selbst einzuzeichnen war, manche Gebäude (z.B. Gebäude 46) keine klare Abtrennung zu Nachbargebäuden hatten und bei den Gebäuden 32 sowie 34 fehlende Baustruktur im inneren durch den Punkt “Inseln” einzuzeichnen waren. Nachdem dies alles geschafft war, wurde mittels Rechtsklick auf den Layer “TU_Kaiserslautern” in den Eigenschaften der Punkt Darstellung gewählt. Hier wurde bei Legendentyp “Eindeutiger Wert” angegeben und beim danach aufkommenden “Klassifizierungsfeld” “FB” ausgewählt um die Fachbereiche farblich voneinander unterscheiden zu können. Anschließend folgte der Punkt “Beschriftungen”. Hier wurde der Punkt “Zeige Beschriftungen an” sowie im “Beschreibungsfeld” der Punkt “NO” ausgewählt. So wurden sämtliche Gebäudenummern innerhalb der Gebäude angezeigt. Um das ganze noch besser lesbar zu machen, wurde die Schriftgröße leicht erhöht sowie ein leichter Puffer zur Abhebung vom Schwarzplan eingebaut und die Zahlen jeweils ein wenig zurecht geschoben.

Übung 3 screen

GIS – Übung 2

Verfasst von: crazycentury Am: Mai 25, 2009

Aufgabe war es eine Topographische Karte von Rheinland-Pfalz sowie Karten der verschiedenen Landkreise, Verbandsgemeinden, Ortsgemeinden und Naturschutzgebiete in Quantum GIS zu packen und Struktur in das Gesamtpaket zu bringen. Hierbei wurden zuallererst sämtliche Karten in Form von Layern Vektorlayern, bzw. Rasterlayern eingelesen. Dies erfolgte natürlich nach Angabe des passenden Projektnamens, der Auswahl “Meter” als Karteneinheit, sowie der Auswahl der Gauss-Krüger-Zone 2. Hiernach wurde eine Struktur der Layer angelegt: Landkreise, Verbandsgemeinden, Ortsgemeinden, Naturschutzgebiete, Topographische Karte 100 (von oben nach unten). Somit wurde von groß nach klein geordnet und die topographische Karte als letztes. Sinn des Ganzen war es, sämtliche Grenzen auf der topographischen Karte einwandfrei anzeigen zu können. Um einen Unterschied zwischen den verschiedenen Bereichen anzuzeigen, sprich um Verbandsgemeinden von Landkreisen z.B. zu unterscheiden, bedurfte es verschiedener Farben für die jeweiligen Grenzen. Diese wurden jeweils in den Layereigenschaften bei den Darstellungseinstellungen festgelegt, wobei beim Füllstil “keine Füllung” ausgewählt wurde, um etwaige Überlagerungen zu vermeiden. Im Bereich der Naturschutzgebiete sollte eine Schraffur her, weswegen beim Füllstil “BDiagonal” sowie die gleiche Farbe wie die der Umrandung ausgewählt wurde. Weiterhin sollten Namen von Ortsgemeinden sowie der jeweiligen Naturschutzgebiete in der Umrandungsfarbe gut lesbar dargestellt werden. Dies wurde ebenfalls innerhalb der Layereigenschaften festgelegt: am Beispiel Naturschutzgebiete: Layereigenschaften -> Beschriftungen -> x bei Zeige Beschriftungen an, auf “Schrift” klicken, die gewünschte Schrift auswählen (hier: MS Shell Dlg2), dazu die gewünschte (und gut lesbare Schriftgröße) einstellen. Darunter findet sich der Punkt “Farbe”, bei welchem die gewünschte Schriftfarbe einstellen lässt. Nachdem dies alles getan war, wurde das Projekt gespeichert und in das erwünschte Verzeichnis kopiert. Abschließend – um den gewünschten Screenshot zu erhalten – unter dem Punkt Datei “Bild speichern als…” auswählen, vorgegebenen Titel geben und als .png abspeichern.

Edit: der fehlende – und leicht überarbeitete Ausschnitt der Verbandsgemeinde Weilerbach. Hier wurde der Schrift ein Puffer zugefügt um eine erheblich bessere Lesbarkeit zu erreichen.

Uebung 2 screen

GIS-Übung 1

Verfasst von: crazycentury Am: Mai 11, 2009

Da wir einen neuen Blog erstellen sollen oder unseren bestehenden weiter verwenden dürfen um zukünftige Übungen zu publizieren, entschied ich mich meinen alten Blog fortzuführen.

Hier die Fragen und Antworten zu Übung 1:

1. Was ist ein Ellipsoid

Das Ellipsoid entsteht durch die Drehung einer Ellipse um eine ihrer Achsen.

Man unterscheidet je nach Länge der Drehachse das
- Abgeplattete Ellipsoid bei Rotation um die kleine Achse und das
- Verlängerte Ellipsoid bei Rotation um die große Achse.

Ein Ellipsoid ist die höherdimensionale Entsprechung einer Ellipse. Sie stellt ein gestrecktes oder gestauchtes Bild einer Kugel dar.

2. Wie ist die Bezeichnung des Ellipsoids der beim GK-System verwendet?

Bessel- oder Krassowskiellipsoid

3. Worin besteht der Unterschied zwischen geographischen und projizierten, kartesischen

Koordinaten?

Georaphische Koordinaten beziehen sich i.d.R. Auf Kugel oder Ellipsoid. Sie werden durch Winke, Längen- und Breitengrade beschrieben. Beispiel hierbei ist die Erde. Diese ist in Breiten- und Längengrade gegliedert.

Kartesische Koordinatensysteme sind rechtwinklig sowie orthogonal. Man kann sie in rechtshändig und linkshändige Koordinatensysteme trennen.

Unterschied beider Koordinatensysteme finden sich in der Art der Bestimmung: geographische Koordinaten werden in Graden und Minuten angegeben, kartesische Koordinaten werden metrisch bestimmt.

4. Welche Projektionsart liegt dem Gauß-Krüger-System zu Grunde? (kurze Erläuterung)

Es handelt sich um eine Transversale Mercator-Projektion. Diese leitet sich aus der Zylinderprojektion ab, wobei die Projektion entlang der Zylinderachse geeignet verzerrt ist, um eine winkeltreue Abbildung zu erreichen. Hierbei wird um die Erde ein imaginärer Zylinder gelegt, welcher die Erde am Äquator berührt. Vom Projektionszentrum in der Erdmitte werden nun die Punkte vom Erdäußeren auf den Zylinder übertragen. Wird dieser nun ausgerollt, so erhält man eine flache Karte der Erdoberfläche

5. Welche Vorteile bietet ein kartesisches Koordinatensystem?

Viele geometrische Sachverhalte lassen sich hierdurch beschreiben. Zudem lassen sich geometrische Probleme mathematisch lösen. Außerdem lassen sich räumliche Gebilde wegen der Z-Achse (3. Achse) darstellen.

6. Um welche Einheiten handelt es sich bei GK-Koordinaten?

Es handelt sich um metrische Einheiten. Somit werden Gauß-Krüger-Koordinaten in Metern angegeben. Hierbei unterscheidet man zwischen Hoch- und Rechtswerten. Hochwerte bezeichnen den Abstand zwischen Äquator und einem Punkt auf dem Ellipsoid, Rechtswerte den Abstand des Punktes vom Hauptmeridian.

7. Was versteht man in diesem Zusammenhang unter dem Begriff ‘Meridian’?

Meridian bezeichnet in der Geographie einen halben Längenkreis auf der Erdoberfläche, welcher von einem geographischen Pol zum anderen verläuft. Sie werden in 3° breite Meridianstreifen aufgeteilt. Die Meridiane haben (sofern die Erde als Rotationsellipsoid betrachtet wird) alle die gleiche Ausdehnung, da der Abstand zwischen den Polen bei einem Rotationskörper stets konstant ist.

8. Warum werden im GK-System sog. Meridianstreifen verwendet?

Es kann eine möglichst geringe Verzerrung der Erde dargestellt werden, da es sich um 3° breite Streifen handelt.

9. Wie erkennt man die Kennziffer des verwendeten GK-Streifens an einer Koordinate?

Jeder Meridianstreifen bekommt eine Kennziffer zugeteilt, welche sich aus der Gradzahl des Mittelmeridians ableitet. Diese Kennziffer erhält man, indem man die Gradzahl des Hauptmeridians durch drei dividiert (z.B. für den Hauptmeridian 9° ö.L. die Kennzahl 3). Man kann die Kennziffer an der ersten Stelle der Koordinate erkennen.

10. Mit welcher Formel lässt sich am einfachsten der Zentralmeridian eines beliebigen GK-Streifens berechnen?

Kennziffer = {0°, 3°, 6°, … , 351°, 354°, 357°} / 3. Man nehme also die Kennzahl des Meridians und teile diese durch drei.

11. Übersetzen Sie die Begriffe ‚Easting’ und ‚Northing’ im aktuellen Kontext.

Easting bezeichnet den Ostwert, bzw. den Rechtswert (x-Wert in einem ebenen Koordinatensystem), Northing dagegen den Hochwert (y-Wert in einem ebenen Koordinatensystem)

12. Was versteht man unter den Begriffen „False Easting“ und „False Northing“?

Um die gesamte Erde abbilden zu können, muss der Zylinder systematisch um 6° weiterbewegt werden. Hierbei entstehen 60 Streifen zu je 6°. Hier wird nun ein rechtwinkliges Koordinatensystem angelegt, dessen Ordinate der Mittelmeridian (Hochwert) und dessen Abszisse durch den Äquator (Rechtswert) gebildet wird. Für Positionen innerhalb der nördlichen Hemisphäre ist der Ursprung als „false easting“ von 500.000, sowie als „false northing“ von 0 festgelegt. In der südlichen Hemisphäre ist die Festlegung des Ursprungs als „false easting“ von 500.000 und „false northing“ von 10.000 angelegt.

13. Werden ‚False Easting‘ und ‚False Northing‘ beim GK-System eingesetzt? (Warum bzw. warum nicht?)

Deutschland befindet sich in der nördlichen Hemisphäre. Das bedeutet, dass nur „false easting“ von 500.000 benötigt wird, aber kein „false northing“

14. Erläutern Sie kurz die Abkürzungen ‚OGC‘ , ‚SRS‘ und ‚EPSG Code‘.

OCG (Open Geospatial Consortium): Das Open Geospatial Consortium (OGC) ist eine 1994 gegründete gemeinnützige Organisation, die sich zum Ziel gesetzt hat, die Entwicklung von raumbezogener Informationsverarbeitung (insbesondere Geodaten) auf Basis allgemeingültiger Standardszum Zweck der Interoperabilität festzulegen.

SRS (Spatial Reference System) bezeichnet ein projiziertes oder geografisches Koordinatensystem.

EPSG-Code: Die European Petroleum Survey Group Geodesy (EPSG), eine Arbeitsgruppe der europäischen Öl- und Gaserkundungsfirmen, wurde 1986 gegründet. 2005 wurde sie durch das Surveying and Positioning Committee der International Association of Oil & Gas Producers (OGP) abgelöst. Die EPSG ist bekannt geworden durch den Aufbau ihres Systems von weltweit eindeutigen 4- bis 5-stelligen Schlüsselnummern fürKoordinatenreferenzsysteme (EPSG-Codes), das unter gleichem Namen von der Nachfolgeorganisation OGP weitergeführt wird. Die Informationen zu den EPSG-Codes liegen in einer Datenbank vor, die auf der Internetseite der ehemaligen EPSG zum Download angeboten wird.

15. Welche „EPSG Codes“ werden in Deutschland (beim Einsatz des GK-Systems) verwendet?

In Deutschland werden folgende EPSG-Codes verwendet:

31466 für DHDN Zone 2
31467 für DHDN Zone 3
31468 für DHDN Zone 4
31469 für DHDN Zone 5

Quellen:

http://de.wikipedia.org/wiki/Ellipsoid

http://de.wikipedia.org/wiki/Gau%C3%9F-Kr%C3%BCger-Koordinatensystem

http://de.wikipedia.org/wiki/Geographische_Koordinaten

http://www.koordinaten.de/informationen/koordinatenmodell

http://www.basilautzkis.de/downloads/gausskruegersystem.pdf

Übung 5: Fassadenentzerrung (reloaded) und Übung 6:

Verfasst von: crazycentury Am: Februar 10, 2009

Hier nun die beiden letzten Übungen des 1. Semesters aus dem Bereich Computergestützte Planungs- und Entwurfsmethoden.

Übung fünf nannte sich „Fassadenentzerrung“ und kann einen Beitrag weiter unten bereits eingesehen werden. Hier noch eine kurze Zusammenfassung: Wir hatten die Wahl aus sieben möglichen Plätzen in Neustadt a.d. Weinstraße. Der auserwählte Platz wurde besucht und aus allen möglichen Perspektiven abgelichtet. Hierbei arbeitete ich mir Jörg Schwab zusammen. Wir suchten uns das Klemmhof-Kriegerdenkmal aus und lichteten sämtliche platzumgebende Fassaden ab. Die Bilder wurden mittels Photoshop bearbeitet. Hierbei wurden sämtliche Fassaden entzerrt um diese gerade zu rücken. Hierbei wurden zuerst mit dem „Freistellen-Tool“ die Fassaden ausgeschnitten um störende Elemente zu entfernen. Hiernach wurden die schrägen Partien mit dem Transformieren Tool „Verkrümmen“ gerade gerückt. Am Ende wurden beide Arten der Bilder (entzerrt und original) in einen Plan gefasst, welcher schon den Umriss des Platzes beinhaltete um einen Vergleich zu erkennen. Dieser Plan wurde mit AutoCAD erstellt.

Übung sechs – zugleich die letzte Übung des Semesters – beschäftigte sich mit dem Programm „Sketchup“ von Google. Dieses bietet allerlei Funktionen um 3d-Modelle darstellen zu können. Ziel war es, die entzerrten Fassaden in ein 3d-Modell des für Übung fünf gewählten Platzes zu stellen indem der Platz in 3d nachmodelliert wird. Hierfür wurde der Grundriss in Sketchup eingebracht. Dieser wurde mit dem „Linien-Tool“ nachgefahren um eine geschlossene Fläche zu generieren. Mithilfe des „Drücken/Ziehen-Tools“ wurden diese in die Höhe gezogen um die tatsächliche, dem Maßstab entsprechende Häuserhöhe zu erstellen. Hiernach wurden mit dem „Farbeimer-Tool“ die einzelnen Fassaden an der richtigen Stelle des Plans eingefügt. Zum Schluss wurden noch weitere Objekte wie Bänke, Laternen, Menschen,… eingefügt. Ebenfalls wurden nachträglich Schatten eingebracht um eine realistischere Darstellung des Platzes zu erhalten.

Übung 5 – CAD Grundlagen | Fassadenentzerrung

Verfasst von: crazycentury Am: Januar 13, 2009

Aufgabe: In zweier Gruppen zusammen finden, nen Platz aussuchen und ab nach Neustadt an der Weinstraße fahren um sämtliche Häuser, bzw. Fassaden, die den Platz abgrenzen zu fotografieren. Diese dann in Photoshop soweit entzerren und von sämtlichem Unrat, der die Fassade bedeckt (Bäume, Pasanten,…) befreien. Die bearbeiteten Bilder dann den unbearbeiteten gegenüber stellen, noch diverse andere Schritte wie die Übung auf CD brennen, auf Blog publizieren und per CAD auf ein plotterfreundliches Format bringen und fertig.

Wir fanden uns als Zweiergruppe zusammen und machten gleich einen Termin aus um nach Neustadt zu fahren, was noch vor Weihnachten so geschehen ist. Der auserwählte Platz hierbei war das Klemmhof Kriegerdenkmal. Also hingegangen, Fassaden in verschiedensten Perspektiven abgelichtet und fertig. Hier auch ein kleiner Wehrmutstropfen: Bilder machen ging ja flott, nur der Weg nach Neustadt war das Problem – Plätze in Kaiserslautern hätten das leichter gestaltet zwecks kürzerer Anreise. Wie dem auch sei – Bilder wurden geschossen und nach Weihnachten bereits ging’s an die Arbeit. Das Bilder entzerren, bzw. retuschieren von vor allem Bäumen davor, bzw. zusammensetzen zweier oder dreier Bilder zu einem ist kein größeres Problem gewesen. Zumindest nicht von der Schwierigkeit her. Lediglich die Zeit, die dafür benötigt wurde war immens hoch. Wie dem auch sei – sämtliche Fassaden sind fertig bearbeitet und finden sich nun weiter unten im Beitrag.

Hier die Bilder

Übung 4: Planerstellung mit AutoCAD

Verfasst von: crazycentury Am: Dezember 16, 2008

Es war schon eine komische Sache, dieses AutoCAD. Man könnte fast meinen es sind höhere Mächte am Werk, die eine Übung, die prinipiell zwei Stunden dauert, wenn man weiß wie’s geht plötzlich auf ca. 20 Stunden ausdehen. So hier geschehen. Da verschwinden Linien, nach ganz hinten gestellte Flächen sind auf einmal ganz vorne, die Layer spielen verrückt, die Bemaßung macht nicht, was sie will, das ganze Bild ist weg, usw. Meiner Meinung nach ein vom Ansatz her schönes Programm, jedoch finde ich persönlich, dass es AutoCAD noch an nötiger Logik und Ausgereiftheit fehlt.

Doch nun zur eigentlichen Aufgabenstellung:

Man nehme den selbst gezeichneten Plan der 3. Übung aus P&E, scanne diesen ein und stelle ihn dem mit AutoCAD gezeichneten Plan gegenüber, wobei der eingescannte Plan nicht zwingend farbig sein muss, der mit AutoCAD gezeichnete jedoch schon. Zudem soll eine Legende samt Plankopf drauf, sowie eine Bemaßung. Einfach – könnte man meinen. Leider ist es nicht so, was nicht unbedingt an menschlicher Unfähigkeit meinerseits liegen sollte, sondern vielmehr an der Komplexität bzw. “Unfähigkeit” des Programms. Genug geärgert, hier die Fakten:

Hier die Übung im Ganzen:

Direktlink, draufklicken für Großansicht -> http://mmcpe.files.wordpress.com/2008/12/verzweiflungstat2-model.jpg?w=1526&h=1220

verzweiflungstat2-model

Und hier noch der unstenstehende Text, da er hier nicht wirklich gut zu erkennen ist:

“Als ich das erste Mal AutoCAD startete wusste ich nicht so recht, was mich da erwarten würde. Der erste Blick auf die Benutzeroberfläche ließ einige Zweifel darüber aufkommen, was denn nun mit dem Programm am Ende gemacht würde. Nach mehreren Stunden, bzw. Tagen Eingewöhnungszeit ging es dann recht flott von der Hand, verschiedenste Formen in verschiedenen Größen gingen zeichnen, wenn auch mit teilweise immer noch Problemen, da das Programm scheinbar seinen eigenen Willen hat. Hier liegt der Vorteil bei Corel Draw: alles ist komfortabler, die Linien machen was du willst und du kannst viel schneller mit einzelnen Objekten arbeiten. Allerdings besitzt ein Corel Draw auch Nachteile gegenüber AutoCAD. So ist es in AutoCAD eindeutig einfacher mal schnell einen Plan so zu zeichnen, da die Bemaßung ruck-zuck so funktioniert, wie sie funktionieren sollte – auch wenn hier einige Einstellungen gemacht werden müssen, die man so einfach nicht findet. Insgesamt muss ich sagen, dass AutoCAD zwei Seiten hat: eine, die alles recht flott gehen lässt und eben eine andere, die die schier unendlichen Möglichkeiten, die dieses Programm beherbergt nur erahnen lässt und auf die Komplexität im Ansatz hinweist.
Bitte nicht über Abweichungen der Grundstücke im Norden des Gebiets wundern, diese wurden bei meinem fertigen Plan angekreidet, weswegen ich diese nicht so übernehmen wollte.”

Übung 03 – reloaded

Verfasst von: crazycentury Am: Dezember 8, 2008

Nachdem meine erste Karte nicht so sehr zugesagt hat (das war eher ne Postkarte, die hier ist jetzt ne Fotomontage, wie sie erwünscht ist), ist hier nun ein Ergebnis, welches durchaus zusagen sollte.

Übung3

Übung3

Gleich vorweg eine kleine Erklärung bezüglich der Karte: die hat fertig ausgedruckt einen kleinen rosa-touch, den ich mir persönlich nicht erklären kann, allerdings hieß es heute morgen, das sei ok. Somit noch ein Bericht, welche Werkzeuge benutzt wurden und wie die Karte gedeutet werden kann:

Grundgedanke war, mein Heimatdorf in einigen wenigen Dingen nach meiner persönlichen Einschätzung zu charakterisieren. Da es sich sprichwörtlich um ein “Kuhkaff” handelt, nahm ich nicht mein Heimatdorf, sondern den Daimbacherhof, welcher ca. 1km außerhalb liegt, aber dennoch noch zur Gemeinde gehört. Dazu ein Ortsschild von Mörsfeld, damit jeder weiß worum es geht und fertig ist das Grundgerüst. Diese beiden Bilder wurden noch selbst gemacht, der Rest der Bilder ist aus dem Internet gezogen und in das Bild hineinmontiert. Traktor und Kuh vorne, der Neanderthaler dahinter, die zwei Rinder dahinter, das Ufo und der Lasestrahl ebenso. Der Rauch aus dem Auspuff des Traktors ist eine Eigenproduktion. Zurück zur Grundidee: Kuhkaff heißt: möglichst ländliches Dorf verbunden mit viel Landwirtschaft. Auf dem Bild sieht man einige Kühe, einen alten Traktor, Felder und Wald rundherum, eine schöne Idylle, die auch zum Kuhkaff gut passt. Der Neanderthaler soll einen Stillstand der Zeit darstellen, da es mir persönlich immer wieder vorkommt, als würden hier einige Menschen in der Steinzeit leben. Das Ufo und der dazugehörige Traktorstrahl (der heißt wirklich so) dient dazu, um zu zeigen, dass hier immer wieder komische Dinge geschehen, die ich für meinen Teil nicht verstehe. Übrigens soll das Ufo hier auf dem Bild einige Bewohner mitnehmen, die mir persönlich nicht sehr sympathisch sind…

Wie dem auch sei, nun zu den benutzten Werkzeugen:

Polygon-Lasso -> Ausschneiden von sämtlichen montierten Bildern

Transformieren -> Skalieren (bei allen benutzten Bildern), Drehen (Traktor, Ortsschild), Verzerren (Traktor, Kuh), Neigen (Traktor)

Stempel -> Das linke Kuhbein war nach dem Ausschneiden nicht komplett, dementsprechend wurde dies mit dem Stempelwerkzeug neu designed, ebenso wurde der Stempel verwendet um dem Ortsschild eine glatte Kontur zu geben

Zauberstab -> Zur Beseitigung unschöner “Restpixel” (z.B. am Ortsschild zwischen dem äußeren Rahmen und dem inneren Schild)

Schnellauswahl-Werkzeug -> ähnlich wie  Zauberstab nur in einer gröberen, schnelleren Auswahl

Pinsel-Werkzeug -> Rauch, der aus dem Auspuff des Traktors aufsteigt

Zudem wurde das Ortsschild leicht aufgehellt, da es im Original relativ dunkel erschien.

Zum Schluss noch die Quellen der benutzten Bilder:

Hintergrund+Ortsschild -> Eigene

Ufo

Laserstrahl (“Traktorstrahl”)

Kuh

Neanderthaler

Kühe (Hintergrund) (2.+3. Kuh von rechts wurden verwendet)

Traktor

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