Verfasst von: crazycentury Am: November 24, 2008
Hier eine Auswahl von Postkarten, die es nicht in die Entausscheidung geschafft haben (nein, die gehören nicht zur Übung, hierunter steht der Extra-Beitrag zur Übung!)
Verfasst von: crazycentury Am: November 24, 2008
Hier ein kleines Resumé der 3. Übung unserer computergestützten Planungs- und Entwurfsmethoden:
Aufgabe war es mittels Photoshop zwei Postkarten (aufbauend auf Übung 1 unseres Fachs “Planungs- und Entwurfsmethoden” -> Mein Heimatort) zu basteln – einmal meine Ansicht und einmal die Ansicht eines Fremden.
Generell ist folgendes zu sagen: solange Photoshop das tut, was man möchte (was mit ca. 1stündiger, intensiver Einarbeitungszeit an einem Testbild durchaus möglich ist), ist es ein astreines, sehr einfach zu bedienendes Programm, welches einem sehr viel Freude bereiten kann. Kommt man mit Photoshop nicht so schnell klar, so ist der Frustfaktor (gerade zu beginn) sehr hoch und man verliert relativ schnell die Motivation.
Doch nun zu meinem eigenen Vorgehen:
Da ich in einer Weltstadt wohne (Mörsfeld, knappe 550 Einwohner), war es schonmal sehr schwierig irgendwelche geeigneten Bilder zu finden. Da ich kein Fan von Fotos aus dem Internet bin und so ziemlich alle Bilder meiner 1. Übung (mein Heimatort aus P&E) gelöscht hatte, ging es erneut ans Fotos schießen. Hierbei lautete die Frage: was sollte denn überhaupt auf die Karten drauf? Also erarbeitete ich ein kleines Konzept, welches mir schonmal eine Vorstellung beider Karten gab.
Das Konzept sah folgendermaßen aus: Etwas abweichend von der eigentlichen Übung (Sicht eines Fremden/eigene Sicht) dachte ich mir, ob es aufgrund der schieren Möglichkeiten bei uns nicht möglich sei eine Karte mit sämtlichen “Sehenswürdigkeiten” zu machen und eine weitere, die den eigentlichen Aspekt des Dorfes, Natur Pur, zeigt. Somit hieß es: einmal losziehen, alles was irgendeine Bedeutung hat (Alte Schule, alter Sportplatz, ev+kath. Kirche, Spielplatz, ehemalige Gaststätte, Dorfladen) zu fotografieren – und einmal alles, was die Natur in und um mein Dorf zeigt (Daimbacherhof (altes Kloster), diverse Felder, Wald, Pferdekoppeln,…). Natürlich entstanden mehr Bilder, wie sie auf den Karten zu sehen sind, allerdings wäre es kaum möglich gewesen soviel auf zwei Karten zu verarbeiten.
Jetzt zur Vorgehensweise mit Photoshop selbst:
Grundsätzlich möchte ich jetzt zu beiden Karten mehr allgemein was sagen, wie penibelst genau jedes einzelne Tool, welches ich benutzt habe, zu beschreiben.
Als erstes überlegte ich mir, welche Bilder für welche Postkarten denn genutzt werden sollten. Die Auswahl fiel recht schnell und schon machte ich mich ans Werk zur Karte eins – unsere Sehenswürdigkeiten. Hierbei wählte ich einen blauen Hintergrund, da dieser einen sehr freundlichen Eindruck macht und dennoch relativ neutral wirkt. Somit erstellte ich eine zweite Ebene um den Hintergrund einzufärben (die Hintergrundebene hätte es auch getan, aber ich kannte Photoshop zu Beginn so gut nicht, da macht man nunmal kleinere Fehler). In die Mitte der Karte sollte ein Ortsschild der Gemeinde kommen, damit jeder weiß worum es geht. Also ging es darum dieses erst einmal aus seinem Ursprungsbild auszuschneiden, was mittels Schnellauswahlwerkzeug und dem Zauberstab-Werkzeug relativ flott vonstatten ging – einfach die Umgebung wegschnippeln und gut ist. Nachdem dies bei dem Ortsschild mehr oder weniger relativ aufwendig war (ähnlich bei dem Schild der Pizzeria und dem Dorfwappen, welches eigentlich auf unserer Gemeindehalle zu finden war), war es bei den “normalen” Bildern nicht notwendig. Diese mussten einfach nur mittels transformieren in die richtige Größe gebracht werden. Nachdem diese dann in den verschiedensten Ebenen angebracht waren, die Anordnung und Größe der einzelnen Elemente der gewünschten Größe entsprachen, probierte ich mich ein wenig an den Filtern, das Feintuning begann. Hierbei begann ich zuallererst alle Bilder durch einzelne Filter, bzw. nochmaliges Transformieren in ihrer Form/Struktur zu verändern, was optisch allerdings nicht sehr gut aussah. Nach einiger Zeit und einigen Missglückten “Filterexperimenten” fand ich dann die Möglichkeit die Ebenen, ähnlich wie in Corel Draw, zu gruppieren. Dies tat ich und hieraus entstanden mindestens ein Dutzend verschiedener Karten des Typs “unsere Sehenswürdigkeiten”, von denen ich mich am Ende für eine entschieden hatte, der ich zwei Filter verpasst hatte: 1. Blendenflecke und 2. Ölfarbe getupft. Hierdurch wurde die Freundlichkeit der Karte noch gesteigert sowie eine leichte Unschärfe erzeugt, die widerum den Stand des kleinen Dorfes ein wenig verschleiert. Karte eins dauerte eine gute Zeit und wurde etliche Male überabeitet (die Karten werden später in einem Extra-Blogeintrag online gestellt, nur um zu zeigen was dabei alles so rauskam…), was mit der zweiten Karte “Natur Pur” nicht der Fall war. Hier stand fest: der Faktor Natur spielt eine Rolle, zudem sollte diese Karte nicht so sehr überladen sein wie die andere Karte. Also nahm ich ein Panoramabild, schnitt es elipsenförmig aus und montierte es an der Oberseite der Karte. Danach setzte ich den Titel der Karte darunter – im gleichen Bogen wie die Elipse des Bildes, und – aufgrund des Themas – in Waldgrün gehalten. In die Mitte des Bildes setzte ich diesmal ein Wappen, welches normalerweise an den Eingängen unseres Dorfes steht. Dieses musste wieder augeschnitten werden, was hier aufgrund der Farben des gesamten Schildes, nicht so einfach war. Direkt darunter befindet sich ein Bild vom Daimbacherhof – ein Ortsteil von Mörsfeld, welcher früher als Kloster fungierte. Drumherum finden sich leicht verdrehte Bilder des Naturaspekts des Dorfes. Diese wurden mittels transmutieren gedreht. Der Hintergrund basiert übrigens auf der Farbe des Schildes in der Mitte; diese wurde durch eine Pipette (z.B. Füllwerkzeug+alt oder Pinsel+alt) bestimmt. Nach erneut diversen Filterspielchen entstand eine Karte, die widerum eine leichte Unschärfe inne hält, dennoch alles erkennen lässt.
Alles in allem waren beide Karten eine recht gute Arbeit um in Photoshop reinzufinden. Jedoch ist es sehr zeitaufwendig und kann durchaus frustrieren, wenn man einmal nicht weiter weiß. Alles in Allem ist es dennoch ein sehr gutes Programm, welches uns jetzt auch erlaubt im äußersten Notfall auf den Beruf des “Postkarten-Designers” umzuschulen.
PS: es kann sein, dass ich das ein oder andere verwendete Tool vergessen habe, aber ich werde in einem späteren Blogeintrag noch eine kleine Auswahl der nicht ausgewählten Karten veröffentlichen.
Hier die Karten:
Textdatei <– Textdatei zum Runterladen
Verfasst von: crazycentury Am: November 11, 2008
Hier Übung Nr. 01 – Planlayout.
Man nehme einen Plan (in unserem Fall zwei) und färbe diese ein, inklusive Legende und logischer Farben. Klingt einfach, ist es im Endeffekt auch (sofern man mit Corel Draw umzugehen vermag) und fertig ist die Übung. Allerdings kostet das alles tierisch viele Nerven (gerade wenn man die Übung aufgrund von Partnermangel alleine macht). Färbung, Nordpfeil, Legende – sollte alles vorhanden sein. Genug geredet, hier die digitale Form (zuerst die unbearbeiteten Karten, unten dann die fertig bearbeiteten).
Verfasst von: crazycentury Am: Oktober 24, 2008
Hallo alle miteinander,
mein Name ist Martin Müller (M. M., daher auch der Name dieses Blogs) und ich werde hier sämtliche Übungen und Erkenntnisse unseres Faches “CPE” (Computergestützte Planungs- und Entwurfsmethoden) veröffentlichen.
Nun aber zum eigentlichen Thema!
Wie bereits oben erwähnt heiße ich Martin Müller, bin 21 Jahre alt und wohne ziemlich genau zwischen Kaiserslautern und Mainz – für alle, die’s genauer wissen wollen – Mörsfeld heißt unser kleines, beschauliches Dorf mit etwa 550 Einwohnern. Ich bin ca. 1,77m groß, hab 72kg auf den Rippen, was durchaus normal zu sein scheint und bin stolzer Besitzer dunkelblonder Haare sowie blau-grüner Augen.
Genug des Textes, hier noch ein paar kleine Kurzfakten über mich:
Hobbies: Sport (Fußball), Kino, Parties, schlechte Gags, kochen, Chilies züchten
Lieblingsfilm(e): Herr der Ringe 1-3, Butterfly-Effect
Lieblingsbuch: The Gunmaker (Hugh Laury)
Lieblingsmusik: Rock/Alternative/Stimmungsmusik
Zitat: Alle Menschen lügen! (Gregory House)
Sonstiges über mich: Ich bin ein ziemlich ehrgeiziger Sturkopf, der seine Ziele an und für sich nie aus den Augen verliert und dementsprechend versucht schnell und effektiv zu arbeiten. Dennoch bin ich wohl oder übel immer für einen Spruch gut und relativ locker drauf.
Was hat es mit meinem Studium auf sich?
Nun ja, seit Oktober ’08 studiere ich Raumplanung an der Universität Kaiserslautern. Die Entscheidung hierfür (und auch nur hierfür, es gab keine anderen “Mitbewerber” in Sachen Studium) fiel nach kurzer Information bezüglich der Studiengänge, die auf den ersten Blick in Frage gekommen wären. Raumplanung brauchte keinen Numerus Clausus und sprach mich von der Grundthematik an, da ich in Erdkunde relativ gute Ergebnisse brachte und Raumplanung dort einige Zeit durchgenommen wurde.
Wieso gerade ein Weblog?
Unsere erste Übung bestand darin einen Weblog zu erstellen und mit vorgegebenen Inhalten zu füllen. Eine genaue Auflistung zur Übung 1 findet man hier: http://cpe.arubi.uni-kl.de/. Generell ist zum Thema Weblog zu sagen, dass es eine sehr angenehme und relativ einfache Art und Weise der Publizierung eigener Gedanken, Arbeiten oder einfach nur Inhalte ist, die jedem zugänglich sind der Internet besitzt.